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26. Juni 2019

10 Regeln für die Geldanlage, die jeder Anleger kennen sollte

Die Deutschen gehören zu den fleißigsten Sparern der Welt, aber häufig bleibt das angesparte Vermögen auf dem Girokonto oder Sparbuch liegen. Wer ertragreich Sparen und langfristig Vermögen aufbauen möchte, muss sich mit Aktien und Fonds beschäftigen. Dabei können unsere zehn Regeln den Einstieg in die Geldanlage erleichtern.


01. Sorgen Sie zunächst für ein finanzielles Polster auf Ihrem Konto.

Bevor Sie längerfristige Anlagen tätigen, ob nun in Aktienfonds oder anderen Wertpapieren, sollten rund drei Monatsgehälter auf dem Giro- oder Tagesgeldkonto als „Notgroschen“ ständig verfügbar sein, z. B. für anfallende Reparaturen am Auto oder Haus.

02. Je höher die Renditechancen, desto niedriger die Sicherheit.

Das magische Dreieck der Geldanlage besagt: Höhere Renditechancen bekommen Sie nur, wenn Sie auf Sicherheit oder eine möglichst schnelle Verfügbarkeit Ihres Geldes (Liquidität) verzichten. Umgekehrt gilt, dass wer mehr Sicherheit sucht, auf Renditechancen wird verzichten müssen. Verinnerlichen Sie diese Gesetzmäßigkeiten der Geldanlage. Ausführlicher gehen wir darauf in unserem Blog-Artikel Licht ist schneller als Schall ein.

03. Streuen Sie Ihr Vermögen.

In der Börsensprache heißt es Diversifikation – eine Börsenregel, die es immer zu beachten gilt. Gemeint ist damit, dass Ihre Geldanlage möglichst aus verschiedenen Anlageklassen wie Aktien, Anleihen und Edelmetallen bestehen sollte – und auch innerhalb der Anlageklassen sollten Sie Ihre Investitionen aufteilen. So streuen Sie das Risiko – ohne auf Renditechancen verzichten zu müssen. Und warum gerade Trend-Themen wie die Cannabis-Aktie Klumpenrisiken bergen, erfahren Sie hier.

Gut zu wissen: Bei ONVEST erwerben Sie bereits ab 50 Euro ein komplettes Fonds-Portfolio bestehend aus bis zu acht Fonds – damit werden auch schon kleine Summen breit gestreut.

04. Es ist immer der richtige Zeitpunkt, um zu investieren.

Eine weit verbreitete Meinung unter Anlegern: Der richtige Einstiegszeitpunkt für den Kauf von Aktien und Anleihen ist gekommen, wenn der Aktienkurs seinen tiefsten und damit günstigsten Punkt erreicht hat. Leider sind wir keine Hellseher und wissen daher schlichtweg nicht, welches der niedrigste noch zu erwartende Kurs sein wird. Der Investitionszeitpunkt hat zwar einen großen Einfluss auf den Anlageerfolg, doch erwischen Anleger den Tiefstpunkt nur durch Zufall. Abhilfe kann regelmäßiges Anlegen mittels eines Sparplans schaffen. Mehr zum Einstiegszeitpunkt und warum dieser keine Frage der Liebe ist, erfahren Sie hier.

05. Emotionen sind ein schlechter Ratgeber.

Ein neuer Markttrend, ein hippes Unternehmen – das reicht oft aus, um Anleger zu begeistern, die kurzerhand ihre Anlagestrategie über Bord werfen und plötzlich mit einer wilden Kombination aus Wertpapieren dastehen. Und das obwohl vielen Anlegern bekannt ist, dass Emotionen häufig zu vorschnellen und unüberlegten Entscheidungen führen. Daher gilt: Führen Sie sich immer wieder vor Augen, dass Emotionen ein schlechter Ratgeber und stattdessen Ruhe, Gelassenheit und Disziplin angebracht sind. Und sollten Ihre Emotionen doch Überhand nehmen, dann werfen Sie einen Blick auf unseren Blog-Artikel Bitte keine Emotionen.

06. Denken Sie langfristig.

Lassen Sie sich nicht allzu sehr von Trumps‘ Strafzöllen und anderen Nachrichten zum Weltgeschehen beeinflussen. Geben Sie Ihrer Geldanlage die Ruhe, die sie braucht. Der Blick in die Vergangenheit zeigt eindrucksvoll, dass Aktien langfristig erfolgreich sind: Die Herren Dimson, Marsh und Staunton publizieren seit 2002 in ihrem Global Investment Returns Jahrbuch die langfristigen Renditen von Aktien und Staatsanleihen*. So war in der Zeit von 1969 bis 2018, also über 50 Jahre hinweg, mit internationalen Aktien ein jährlicher Wertzuwachs von 4,7 % pro Jahr zu erwirtschaften – wohlgemerkt: real, also unter Berücksichtigung der Inflation. Warum Aktienschwankungen per se nichts Schlimmes sind, haben wir hier für Sie zusammengefasst.

07. Es gibt Warnhinweise in der Geldanlage, die Sie nicht übersehen sollten.

Vorsicht ist geboten bei Angeboten, die Ihnen übermäßig hohe Renditechancen versprechen – hier sollten Sie nach dem Haken suchen und sich die Angebote genau durchlesen. Oder Sie fordern von Beginn an eine Beratung, die Ihre finanzielle Situation und Ihr Risikoprofil analysiert, um daraufhin die richtige Anlagestrategie zu empfehlen. Welche Warnhinweise Sie in jedem Fall berücksichtigen sollten, lesen Sie hier.

08. Sie müssen kein Finanz-Profi sein, um Ihr Geld anzulegen.

Sie haben nicht ausreichend Fachwissen, um die geeigneten Aktien zu identifizieren und an den internationalen Kapitalmärkten zu erwerben? Oder Sie haben aus Ihrer Sicht nicht ausreichend Kapital, um ein breit gestreutes Portfolio unterschiedlichster Wertpapiere aufzubauen? Oder Sie wollen Ihre knappe Freizeit ganz einfach für andere Themen reservieren? Dann könnten Investmentfonds die richtige Geldanlage für Sie sein. Mehr Informationen zu Fonds erhalten Sie hier.

09. Der Zinseszinseffekt – die Zeit bringt Zinsen.

Wer früher anfängt zu sparen, profitiert nicht nur von sich summierenden Sparbeträgen, sondern auch vom Zinseszinseffekt. Das bedeutet: Zinserträge werden sofort wieder investiert und generieren selber neue Zinsen. Ein anschauliches Beispiel ist der Josefspfennig: Hätte Jesus‘ Vater einen Pfennig zu einem Zinssatz von 4 Prozent angelegt, wären daraus heute – dank Zinseszinseffekt – mehr als 236 Quintillionen Euro geworden. Wenn Sie also auch nur einen kleinen Betrag monatlich anlegen, wird daraus in 10 bis 20 Jahren ein beträchtliches Vermögen.

10. Durch die Inflation wird Ihr Geld weniger wert.

Zwar bleibt der Betrag auf den Geldkonten derselbe, aber das Geld verliert an Kaufkraft durch steigende Preise, die sogenannte Inflation. Im Klartext heißt das für Sie: Bei klassischen Anlageformen verliert Ihr Erspartes tatsächlich an Wert. Die Folgen aus Niedrigzinsen und Inflation: Die Mehrheit der Deutschen, die allein auf klassische Anlageformen setzt, spart sich ärmer.

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